Samstag, 30. November 2013

Die Müllabfuhr kommt!

Wofür zahle ich eigentlich Hundesteuer? Man könnte ja meinen, dass die Stadt als Gegenleistung für diesen Obulus (jaja, ich weiß, Steuern dürfen rein rechtlich gesehen keine Geenleistung bieten, wie schön, dass man die Grundlagen seiner Asbildung nie vergisst) den Hunden und ihren Besitzern wenigstens ansprechende Freilaufgebiete zur Verfügung stellt.

Ich gebe es ja zu, Ares-Vin und ich, wir haben ja Glück direkt neben einem Park mit Freilauffläche zu wohnen, aber ansonsten sieh es hier in Bonn mit solchen Gebieten eher mau aus.
Und bisher gab es immerhin auch einige Aufsteller der Stadt, aus denen man als Hundebesitzer sich einen Gratiskotbeutel entnehmen konnte, was ganz praktisch ist, wenn man mal vergessen hat welche mitzunehmen.

Was passiert 2014? Da spart die Stadt Bonn doch glatt die Kotbeutel ein! Als Sparmaßnahme! Sind die des Wahnsinns? Bei fast zwei Milliarden Euro Schulden bezweifele ich doch sehr das Einsparpotenzial durch Plastikkotbeutel. Ich meine, aus Platin scheinen die mir eigentlich nicht hergestellt zu sein. Dem Schlaukopf hingegen, der sich diese Einsparung ausgedacht hat, empfehle ich doch mal gegenzurechnen, wieviel mehr Reinigungsaufwand die Straßenreinigung haben wird durch nicht mehr weggemachte Hundehaufen ...

Eigentlich müßte die Rechnung sogar völlig umgekehrt lauten: Ares-Vin sollte von der Straßenreinigung ein Gehalt bekommen. Es ist nämlich so, dass mein Berner Sennenhund nicht nur einen ausgesprochenen Sammelfimmel hat (wenn es Hundenerds gibt, dann ist Ares sowas wie der Sheldon Cooper der Hunde, ihr hättet mal seine Stöckchensammlung letztes ja sehen sollen), nein, er hasst es auch, wenn er in der Natur Müll herumliegen sieht:


Einer muss es ja wegräumen ...


Wenn ich den Spacko erwische der das weggeworfen hat, dem beiß ich in den A....



Denkt Ihr nicht auch: Dieser Hund hat ein Gehalt als Müllwerker verdient? Ich überlege schon, ob ich ihm für sein Geschirr einen schönen "BonnOrange"-Sticker drucken lasse.


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